06.02.2013 | Ist Ihr WAN optimal ausgesteuert?

Schade: Die Qualität Ihrer Weitverkehrsverbindungen reicht nicht aus, um zukunftsweisende Technologien wie Desktop-Virtualisierung, Voice over IP oder Cloud Computing zu nutzen. Jetzt können Sie den Kopf in den Sand stecken und darauf verzichten – oder Sie führen gemeinsam mit NETHINKS eine systematische WAN-Optimierung durch.

Systematisch deshalb, weil die WAN-Qualität von drei Faktoren abhängt, die auf komplexe Weise einander bedingen: Bandbreite, Paketverlustrate und Latenzzeit. So bedeutet eine höhere Bandbreite beispielsweise nicht automatisch eine bessere Performance von Anwendungen, wenn die Latenzzeiten zu hoch sind.

Die vorhandene Bandbreite besser nutzen

Zu lange Latenzzeiten und Paketverlustraten sowie zu niedrige Bandbreiten lassen sich beheben, indem TCP/IP- und UDP-Pakete vor dem Transport über einen WAN-Link auf identische Datenpakete überprüft werden. An beiden Enden der WAN-Strecke prüft eine Appliance jedes Byte einer Datei, ob es mit anderen, bereits übermittelten Datenblöcken identisch ist. Finden sich gleiche Muster, wird nur ein Zeiger auf das entsprechende Datenpaket im Cache-Speicher der Appliance übertragen. Durch diese Deduplizierungstechnik lässt sich der Datenverkehr auf WAN-Strecken bis zu 99 Prozent reduzieren. CAD-Zeichnungen weisen dabei erfahrungsgemäß mehr identische Bytes auf als Word-Dokumente, die umfangreicher verändert werden.  

Latenzzeiten reduzieren

Verzögerungen bei der Datenübertragung werden in erster Linie durch die Länge der Übertragungsstrecke bestimmt. Bei mehr als 150 km ging man bisher davon aus, dass die Latenzzeiten zu hoch seien, um beispielsweise über ein zentrales Rechenzentrum bereitgestellte Applikationen zu nutzen. Mit WAN-Optimierung über Selective Acknowledgement, Congestion Control, Read-ahead/Write-behind-Caching von CIFS-Daten oder eine Messung der Round-Trip-Time lässt sich eine Übertragung mit niedrigen Latenzzeiten bei Entfernungen bis 1000 km realisieren.

Niedrige Paketverlustrate und vollständige Datensätze

Echtzeitanwendungen wie Voice over IP verlangen eine Verlustrate von deutlich unter 1 Prozent. In paketvermittelnden Netzen wie Shared-WANs auf MPLS-Basis kommen Datenpakete in der falschen Reihenfolge oder garnicht an. Schuld sind überlastete Switches und Router, die Paketverlustrate kann in solchen Fällen bis zu 5 Prozent erreichen. Durch Adaptive-Forward-Error-Correction und Packet-Order-Correction können wir die Verlustrate bei TCP-Paketen auf ein ideales Niveau von 0 bis 0,1 Prozent reduzieren. Da vor allem Echtzeitanwendungen mit UDP-Daten arbeiten, wird in der WAN-Optimierung auch das QoS-Verfahren eingesetzt, um die UDP-Paketverlustrate niedrig zu halten.

Fazit

Sprechen Sie uns an: WAN-Optimierung bietet nicht nur Kostenvorteile, sondern minimiert die Datentransferzeiten und schafft die Basis für innovative Anwendungen z.B. aus der Cloud oder im Disaster Recovery.

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